Von verbrannter Erde und 1.200 Kilometern…

von Hannes

Das vergangene Wochenende wird im Gedächtnis bleiben: Zum einen uns, da wir zum einen in unserem Ansinnen den regionalen Spitzensport verstärkt unterstützen zu wollen erstmals den Handball Club Erlangen in eigener Halle live verfolgt haben. Weiterhin stand am Sonntag ja noch unser Kick in Bremen ins Haus, welcher durchaus als sehenswert bezeichnet werden kann. Den HC-Fans wiederum, weil wir, in vorderster Front der Kiff, ihnen während des Spiels eindrucksvoll demonstriert haben, wie vernünftiger Support auszusehen hat!


Aber der Reihe nach:


Unseren Freunden bei der DFL sei Dank, hatten wir mal wieder einen freien Samstag Nachmittag welchen wir natürlich bei Bier und Fußball in unserer Stammkneipe verbracht haben. Am Abend stand dann das erste Highlight des Wochenendes ins Haus: Der Besuch eines Heimspiels des HC Erlangen in der angeblich so stimmungsvollen Karl-Heinz-Hiersemann-Halle. 11 Euro für einen Stehplatz, 2,50 fürs Bier: So hatten wir uns das zu Beginn vorgestellt. Block B, der „Stimmungsblock“ wurde gleich mal bezogen. Wenn wir schon da waren, wollten wir auch voll dabei sein. Was dann folgte mutete doch etwas befremdlich an. Trommeln, Rasseln etc…alles vom Verein gesponsort. Eine Truppe pubertierender Mädels als „Vorsänger“ / „Vortrommler“ und ein Stimmungsbereich-Publikum was peinlichst auf ihr sogenanntes „Fair Play“ bedacht war und jedwede kritische Äußerung gegenüber Schiedsrichter oder Gegner ablehnte….Alles sehr fremdartig und ungewohnt!


Uns wars egal. Wir haben losgelegt! Das mal mehr mal weniger offen zur Schau gestellte Missfallen in Kauf nehmend dürfte der ein oder andere durchaus ein paar neue Schmährufe gelernt haben. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß. Dass das Spiel am Ende ungemein spannend war und der HCE den Sieg in letzter Sekunde aus der Hand gab, tat sein Übriges zu Stimmung. Alles in allem hat sich dieser erste Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand (es sollen Besuche bei den Erlanger Sharks und den Brose Baskets Bamberg folgen) durchaus gelohnt. Vielleicht haben sogar beide Seiten ihren Horizont erweitern können. An uns hats jedenfalls nicht gelegen. Ob man uns dort jedoch so schnell nochmal rein lässt steht auf einem anderen Zettel. Zumindest an dem Tag konnte sich der Block B mal Stimmungsblock schimpfen.


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Sonntag Morgen halb 7 in Erlangen….BASTI AUFWACHEN!!!!


Wir fahren nämlich jetzt mal eben nach Bremen. Da solls gude Fischweggla gebn und der Club spield heid a no.


Anreise: Fan-Betreuungs-Bus (ja, man muss alles mal ausprobiert haben!)


HZ 1 : Ohne Worte. Das Bier ist jedenfalls ganz gut und der Basti bedankt sich beim Fiddl recht herzlich für die leckeren Pommes


HZ 2: Ohne Worte. WARUM NICHT GLEICH SO?


Heimfahrt: SC-Bus. Feuchtfröhlich!

Fazit: 1.200 Kilometer, zig Bier, leckere Fischweggla, 6 Tore, Himmel und Hölle in 90 Minuten.


SO MUSS DAS SEIN! WIR KOMMEN WIEDER!

 

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