Tag der Arbeit in Braunschweig

von Kiff

Noch 3 Spiele. In der Hinrunde hätte wohl keiner gedacht, dass es in Braunschweig nochmal um den Aufstieg gehen würde. Also haben die Killer Devils den Partybus gechartert, in der Casa Andy einen Berg Stullen geschmiert und sich am Samstagmorgen dem Sonnenaufgang gestellt.

Sehr zu Bastis Leidwesen hat recht schnell die Verdauung des Bärlauchpestos vom Vorabend sein letztes Stadium erreicht. Bei gutem Wetter haben wir die Meilen aber schnell hinter uns gelassen, um gut in Braunschweig anzukommen. Bei unserem ersten Besuch dort haben wir im Biergarten unweit des Stadions einen herrlichen Nachmittag verbracht und wollten das natürlich wiederholen. Unser Schal war noch da, unser Lieblingsgrillmeister Richie jedoch nicht. Nach ein bisschen rumfragen wussten wir auch wieso. Leider hat Richie schon vor einem Jahr seine letzte Wurst gebraten. Wir tranken ein Bier auf ihn, spielten ein paar Runden Schafkopf und machten uns auf den Weg zum Stadion.

Das Spiel ging vielversprechend los. Auf den Rängen war jedenfalls ordentlich etwas los. Die Chance den Dosen nochmal gefährlich zu werden war da. Da musste doch etwas gehen! Ging aber nicht. Die Eintracht verkorkst eine halbe Saison nur um uns dann mit schönem Fußball in die Parade zu fahren. Drei Treffer besiegelten unsere Teilnahme an der Relegation.

Nach Abpfiff haben wir uns dann mit unseren Braunschweiger Freunden getroffen, um das Abendprogramm in der Stadt anzutreten. Vorher mussten wir aber noch einen Kasten Bier am Hostel vernichten.

Im Lindi machten wir uns dank üppiger Trinkgelder schnell Freunde. Das ganze gute Karma half uns dann ausserdem im Mutter Habe nicht den besten Tisch zu bekommen. Eine exzellente Sülze (oder vielleicht nur so mittelmäßig exzellent, so ganz einig war man sich am Ende nicht) später haben wir uns für die Kneipentour mit Livebands entschieden. Obwohl die erste Location natürlich die allerbeste war, sind wir dann doch noch ganz gut rumgekommen. Sich zu Funk an Leuten reiben, vor Cougars strippen mit Classic Rock, Bitter Lemon klauen bei Irish Folk. Dazwischen sich beinahe um Aufkleber prügeln und so ganz nebenbei ein Foto mit Lieberknecht abstauben (was hat der denn angestellt, dass er mit euch auf ein Foto muss? – Er ist der Trainer von Braunschweig). Wir sind jedenfalls gut rumgekommen. So nach und nach verfiel die Truppe jedoch. Die meisten kamen mit dem Taxi nach Hause. Fabi und Kiff aber nur über Umwege, zum Teil mit dem Fahrrad und am Ende doch als Letzte mit der Tram.

Die Vorteile der nächtlichen Bleibe lagen übrigens auf der Hand: Wir mussten nicht vor 12 auschecken. Ausnahmsweise schliefen wir also sogar einmal aus. Ganz gemütlich trafen wir in Wolfenbüttel bei Inge ein, um dort noch einmal ausgiebig zu frühstücken. Wie immer war es ganz vorzüglich! Nächstes Mal aber bitte mehr Semmeln und Alligatorbirnen. Aber dann hieß es auch schon wieder aufbrechen. Andy ließ sich noch in Hildesheim absetzen und schlappe 6 Stunden später waren wir dann auch schon daheim und sind selig in unsere Bettchen gefallen.

Lieber Inge, lieber Tobi und lieber Thimmy, es war uns wie immer eine Freude eure Gastfreundschaft genießen zu dürfen. Hoffentlich können wir uns schon bald revanchieren (und damit meinen wir nicht durch Nichtaufstieg und weiteren Punktgeschenken!).


Zurück