„Nürnberg – Gelsenkirchen – Düsseldorf – Frankfurt – Nürnberg“ oder „Ein nicht ganz gewöhnliches Wochenende“

von Andreas König

Eine erste Abordnung der Killer Devils machte sich bereits am Samstag morgen auf den Weg gen Gelsenkirchen. Es hieß, die Freunde von S04 im Spiel gegen Werder so zu unterstützen, dass am Ende bei teils widerlichem Wetter die Nordkurve auf Schalke geentert wurde.

Im Rahmen des Spieles wurden neue Freundschaften mit Schalkern geschlossen und es ist immer wieder schön zu sehen, wie intensiv diese Freundschaft altersübergreifend gelebt wird!!! Da Schalke allerdings den Club machte und in letzter Sekunde den Sieg herschenkte, war die Freude ein wenig getrübt. Aber diese Freundschaft zeigt sich anscheinend auch darin, dass man sich teilweise bei den Unzulänglichkeiten der befreundeten Vereine bedient.
Im Anschluss daran ging es nach Düsseldorf, da dort die zweite Abordnung der Killer Devils bereits das Hotel direkt an der Bolkerstraße bezogen hatte. Nach kleineren „Problemchen“ bei der Parkplatzsuche und dem Zusammentreffen mit den restlichen Mitgliedern, die mit den Öffentlichen gefahren sind, wurde sich endlich in das Düsseldorfer Nachtleben gestürzt und bei viel Alt, leckerem Essen ;) (und es gab doch Flitzekacke) und guter Musik teilweise bis in die Morgenstunden gefeiert. Zur allgemeinen Enttäuschung hatte Basti`s Tanja an diesem Abend leider keine Schicht - dafür gabs die Nummer von der netten Kollegin.
Die morgendliche Suche nach einem Cafe oder einer ähnlichen Lokalität für ein Frühstück entwickelte sich fast zu einer Art Mission Impossible, da sie entweder noch nicht offen hatten oder es einfach nichts gab. Nach längerem Suchen fanden die Killer Devils mit tatkräftiger Unterstützung der Einheimischen aber eine Lokalität für ein reichhaltiges Frühstück.

Sowohl die Vor- als auch die Nachhut erreichten jeweils rechtzeitig, wenn auch teils abenteuerlich, das Stadion, um anschließend mit einer größeren Gruppe Schalker in dem Gästeblock unsere Mannschaft lautstark zu unterstützen. Nach einer umkämpften und recht ausgeglichenen ersten Halbzeit sollte im Nachgang die letzte halbe Stunde für Begeisterung sorgen. Die Führung der Düsseldorfer wurde innerhalb von 10 Minuten gedreht, was schon lange nicht mehr der Fall war und nach der Einwechslung von Sebastian Kerk und dessen Treffer nach 29 Sekunden war das Spiel gegessen. Letztendlich wäre sogar noch ein höherer Sieg drin gewesen. Somit meldet sich der FCN langsam aber sicher wieder ein bisschen im Aufstiegskampf an, wobei dafür auch am Wochenende gegen Karlsruhe nachgelegt werden muss.
So ging es frohen Mutes auf die Heimfahrt in Richtung Franken. Auf Höhe Frankfurt überkam uns der Appetit nach Grüner Soße und Äppler, so dass kurzerhand in Bornheim ein Stop eingelegt wurde.
Gesättigt wurden dann noch die letzten Kilometer abgespult, so dass nach 48 Stunden und zwei Bundesligaspielen immerhin vier Punkte für die richtigen Mannschaften gesehen wurden.

In diesem Sinne „Schalke und Nürnberg“ und auf bald!

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