Killer Devils zu Gast an der Ruhr

von Basti

Schalke Gruppenfoto

Auswärtsfahrten sind ne feine Sache. Fanfreundschaften sind ne wunderbare Sache. Auswärtsfahrten zu Fanfreundschaften sind schlichtweg großartig.
Damit ist es nicht verwunderlich, dass wir – die Nürnberger Killer Devils – es uns nicht nehmen lassen die Begegnung FC Schalke04 vs. 1.FCN im Stadion mitzuerleben. Die Tradition des Matches, sowie die Aussicht auf zwei feuchtfröhliche Abende im Pott haben für reges Interesse gesorgt, sodass am Ende ein sattes Dutzend die Reise auf sich nahm.
Los ging es am Freitag Nachmittag. Mit Kitzmann, Iron Maiden und JBO kroch man sich durch Regen und Stau. Erstes Ziel war die Domstadt Köln. Reichlich spät, aber pünktlich zum Feiern war das Auto endlich geparkt, der Fahrer mit Bier versorgt und die Vorhut auf die Kölner losgelassen. Beim ersten Kölsch aus der Trinkhalle kamen wir bereits mit den Einheimischen ins Gespräch und trafen auch unseren Fremdenführer und Herbergsvater. Dann ging es auf die Piste! Natürlich ging der Abend nicht ohne die obligatorischen Kickerduelle und Zwischenstopps an Fressbuden über die Bühne. Zahlreiche Lokale und unzählige Kölsch später machten wir uns auf den Weg zu unserer Bettstatt. Ausgelassen, tanzend und mit der Beihilfe eines freundlichen Taxifahrers haben wir diese auch schließlich erreicht und uns noch einmal die nötige Mütze Schlaf für das Stadion besorgt.
Nach einem üppigen Frühstück ging es auch gleich weiter. Noch schnell ein Zwischenstopp und Photoshoot vor der Kölnarena und dann Hannes und Michi in Schalke ausladen um nach Bochum weiterzufahren, wo sich unser Hostel für Samstagnacht befand. Eingecheckt und adäquat gekleidet war dann Eile geboten um es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch rechtzeitig zum Anpfiff zu schaffen. Die Delegationen Nummer 2 und 3 befanden sich derweil ebenfalls schon auf dem Weg ins Stadion. Fabi und Kiff haben die Choreo und den Anstoß leider verpasst, trafen aber wenig später ein. Die Stimmung im Stadion war jedenfalls umwerfend. Quer durch die Arena schallten die wechselnden Fangesänge beider Seiten. Auf dem Platz tat sich nicht so viel. Einige wenige Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt bevor Farfan das entscheidende Tor erzielte.
Dementsprechend mündete das Match in einer 1:0 Niederlage. Schon beim Verlassen des Stadions pflichteten uns die Schalker bei, dass ein Remis wohl verdienter gewesen wäre. Dennoch nahmen sie die Schützenhilfe bei der Bauernjagd in der Tabelle gerne an. Nach kurzem Trubel vor den Parkplätzen und dem Mannschaftsbus, der von frustrierten Fans belagert wurde, ließen wir uns bei einer Pommes rot-weiß mit Zwiebeln (sehr empfehlenswert!) beraten, wo man am besten mit Schalker Fans feiern könnte. Im Nachhinein betrachtet war wohl die Bahn der beste Ort dafür. Glubb- und Schalkefans hüpfen und gröhlten darin munter um die Wette. Direkt am Gelsenkirchener Bahnhof ging es noch in eine vollgestopfte Kneipe. Beendet wurde die Nacht schließlich im Bochumer Nachtleben, womit unsere Ruhrpotttour für dieses Wochenende komplett war.
Durch die Zeitumstellung ausgeschlafen und beim Frühstück gestärkt hieß es Abschied nehmen, als wir bei Sonnenschein und Schneeresten voller neuer Eindrücke die Heimreise antraten.

 

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