Nieuwe coach, nieuw begin?

von Andreas König

Nach der Trainervorstellung zu Beginn der Woche und dem Wechsel zu Gertjan Verbeek stand am Freitagabend das Spiel beim VFB Stuttgart unter Flutlicht auf dem Programm. Dabei sollte endlich der Remies-Reigen durchbrochen werden und endlich das erste Mal dreifach gepunktet werden.
Nach einem rechtzeitigen Treffen am Valze ging es in zwei Autos vollgepackt und ausgestattet mit genug Getränken und dem ersten eigenen Schal in Richtung Stuttgart auf die Autobahn, die aufgrund des Feierabend-/Wochenende- und Ferienbeginnsverkehrs sehr stark befahren war. Nach einem kurzen Stopp in Schwabach waren wir nun endgültig komplett und die Reise ging nach Schwaben weiter. Nach ein paar Stopps standen wir in dem erwarteten Stau in Stuttgart. Hierbei kam auch die kurzfristige Furcht auf das eines unserer Autos nicht mehr funktioniert, was sich jedoch nach kurzer Reparatur als kurzfristigen Schreckmoment herausstellte, aber unschön mitten im Berufsverkehr war. Dank des Verkehrsleitsystems wurden auch das Stadion und das richtige Parkhaus in Teilen gefunden, wobei die Parklücken doch sehr eng sind und es teilweise eine Kunst darstellte in diese einzuparken. Mit Getränken bewaffnet ging es dann in Richtung Stadion, wo man sich wieder vereinigte und gemeinsam den Block enterte und nach ein paar Überlegungen und Platzwechseln einen guten Platz für das Spiel fand. Dabei stellte sich schon früh heraus, dass man um sich herum Fans von befreundeten Vereinen wie Schalke und Wien hatte. Dies wurde natürlich durch Schaltauschs und gemeinsamen Fotos noch für die Nachwelt verewigt.
Dann sollte das Spiel endlich beginnen und nach nicht mal zwei Zeigerumdrehungen lag man durch einen Elfmeter hinten, was natürlich die Stimmung drückte. Jedoch sollte sich kurze Zeit später die Stimmung erneut drehen, da man den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Im Laufe des Spieles trudelten noch weitere Clubfans ein, die durch den Stau zu spät am Stadion angekommen sind und haben wie der Lauf des Spieles zeigte alle Tore verpasst, denn es sollten keine weiteren Tore mehr fallen. Wobei der VfB durchaus ein paar mehr Chancen als der Ruhmreiche hatte. Im Spielaufbau und den Spielanlage des FCN konnte man schon ein bisschen die taktische Handschrift des neuen Trainergespannes erkennen, aber nach so kurzer Zeit war diesbezüglich nicht viel zu erwarten. Die Ansätze lassen auf eine Verbesserung des Spieles hoffen, aber das werden die nächsten Spiele zeigen, in denen dann bald nicht mehr nur remiert oder verloren wird, sondern ordentlich Punkte gesammelt werden.
Nach kleinen Unstimmigkeiten ging es nach dem Spiel gen Autos und ein Teil fuhr nach einer letzten gemeinsamen Pause direkt nach Nürnberg, während eine kleine Gruppe den Abend noch auf einem Geburtstag ausklingen ließ.

In diesem Sinne auf baldige drei Punkte, die am besten am kommenden Samstag eingefahren werden.

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