20 Jahre Ultras Nürnberg...

von Michi Fuchs

...war für uns das erste Event im neuen Jahr. Glücklicherweise haben wir alle unsere Tickets für die Feier im Löwensaal schon nach dem Heimspiel gegen Wolfsburg gekauft, denn danach waren alle 1500 direkt restlos vergeben.
Hannes war bereits nachmittags zur Begrüßung der knapp 300 angereisten Fans unserer Freunde aus Larissa, Brescia, Göteborg, Wien und natürlich Gelsenkirchen, sowie dem Spiel der Ultra-Auswahlen gegen die Club Legenden vor Ort(h). Letzteres konnten die All Stars erwartungsgemäß deutlich mit 14:6 für sich entscheiden.
Der Rest von uns traf sich dann direkt am Löwensaal, wo wir uns die Wartezeit auf den Einlass erstmal mit einer ordentlichen Portion Gerstensaft und Quizduell vertrieben. Nachdem wir es geschafft hatten reinzukommen und uns ein paar Wertmarken zu ergattern, konnten wir uns dann auch mit dem sehr preiswerten und schmackhaften Bier versorgen. Von den Spielern zeigte sich zwar lediglich Timo Gebhardt – dessen Comeback Versuch dann ja anscheinend relativ positiv verläuft- dennoch war der Löwensaal prall gefüllt und die allgemeine Stimmung sehr ausgelassen. Für die Unterhaltung vor Ort sorgten zu Beginn Martin Meinzer und Hipp Hopp aus der Kurve, wobei der gute Martin hier aus unserer Sicht gerne einen etwas höheren Spielanteil verdient hätte (aber die Geschmäcker sind ja nun mal verschieden…). Danach folgten die Geschenkübergabe von befreundeten Fanclubs an UN und der eigentliche Höhepunkt, nämlich die Vorstellung unserer Freunde aus ganz Europa. Besonders zu erwähnen hierbei waren die bewegende Schweigeminute für den verstorbenen Brescia Anhänger Andrea, sowie der Rückblick auf das alles überragende Freundschaftsspiel gegen Rapid Wien.
Zum Abschluss wurde nochmal die Gelegenheit genutzt, alle anwesenden Fans auf eine gemeinsame Linie einzuschwören, bevor El Bosso den Abend mit ihrem Ska ausklingen ließen. Alles in Allem war es aus unserer Sicht eine sehr gelungene Fete, wobei für die 15€ auch sehr viel geboten wurde und man sich sehr günstig einen guten Saier antrinken konnte, sodass mancher erst um halb 6 am nächsten Tag wieder zu sich fand.

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