Frankfurt, wir kommen

von Kiff

Der Glubb hats also in die Relegation geschafft. Wer hätte das bei diesem Saisonstart gedacht? Wer da nicht euphorisch wird, muss dringend seinen Fanatismus checken. Die Killer Devils hatten damit jedenfalls kein Problem und machten sich am Donnerstagnachmittag, manche direkt nach der Arbeit, manche mit Urlaub am Freitag, auf den Weg nach Frankfurt. Ich sammelte einen guten Teil der Truppe in Nürnberg und Erlangen ein und schon schlich man sich durch Baustellen. Team Skoda hatte dabei vermutlich die besten Auswärtsstullen in Form von Enchiladas mit Guacamole.

Basti, Terri, Eva und Kiff hatten leider zu viel Verspätung um es noch auf den ausgemachten Parkplatz, auf dem Timo, Fabi und Luther schon warteten, zu schaffen. Stattdessen war es für sie ein strammer Marsch quer durch den Wald bis zum Stadion. Als wir uns dann alle gefunden hatten, wurden die Karten verteilt und wir füllten den Block. Die Luft konnte man schneiden vor Spannung.

Und dann ging es los. Der Club ackerte sich auf vielen, vielen linken Füßen durch die Partie. Der Unterschied war deutlich. Dass wir zur Halbzeit trotzdem mit 0:1 vorne lagen, kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Auf den Rängen jedenfalls brannte das Feuer der Leidenschaft heller denn je. Rauch und Fackeln waren wohl für viele auch der Grund nach Frankfurt zu reisen, die Kurve jedenfalls bebte und selten habe ich so einen Gästeblock erlebt. Nicht zu fassen, was der ersten Liga entgeht. In der zweiten Hälfte kassierten wir dann zwar das 1:1, aber ein Auswärtstor Vorsprung, nahmen wir dennoch dankend an. Jetzt kam es auf den Montag an! Wie das ausging, wissen wir ja leider inzwischen. Dennoch kann man unserm Glubb nur für diese aufregende Saison danken und bereut wird schonmal gar nichts!

Als die letzte Fackel gelöscht war, ging es zurück nach Hause. Diesmal zum Glück zügiger.

 

 

 

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