Fickt euch selbst!

von Kiff

Ob es etwas schöneres oder nichts schöneres gibt, als an einem sonnigen Sonntag in die Westvorstadt zu fahren, weiß man immer erst hinterher. Freilich haben wir uns auch diesmal wieder aufgemacht, um es herauszufinden. Gunther, Jenny und ich trafen uns am Hauptbahnhof und starteten planmäßig mit entsprechender Verpflegung in den Tag.

Die U-Bahn spie die rote Rotte kurz darauf am Arsch der Welt aus. Die kurze Wartezeit bis es losging haben wir für einen Spaziergang zur Tanke genutzt. Der Marsch durch das Drecksloch selbst war mir dann deutlich zu leise. Wozu die Mühe machen sich die ganze Scheiße in natura anzusehen, wenn dann nicht einmal alle Anwohner beleidigt werden??

Kurz vorm „Stadion“ dann schon das gewohnte Bild aus gestaffelten Schranken. Mit einigen Schwierigkeiten gab es einen letzten Boxenstopp in den Hecken und man hat sich noch mal ein schnelles Weizen rausgelassen. Dann ging‘s durch die erste Schranke und Jenny bemühte sich sichtlich einen guten Eindruck bei der Polizei zu hinterlassen. Ob das wirklich gelang darf bezweifelt werden. Mit den Nachzüglern Jürgen, Schlumpf und Pat waren wir dann endlich komplett und betraten die Bruchbude.

Und? Wie würde der Sonntag nun werden? Der Ruhmreiche hat leider wieder lieber sich bekleckert als geklotzt. Also soweit alles altbekannt. Auf dem Rasen ein Schauspiel des Elends. Der verdiente Endstand wäre ein -1 zu -1 gewesen, aber natürlich waren es dann wieder die ewig Zweiten, die mit 3 Punkten entlohnt wurden. Wenigstens im Block wurde jedoch nicht mit Beschimpfungen gegeizt. Hämoridos und Co. indes präsentierten einen undefinierbaren Choreowust und waren vermutlich auch noch stolz darauf. Bleibt treu und fickt euch selbst.

Wieder raus aus der Spielzeugtribüne trieb es uns schnell nach Hause. Spieltage wie dieser sind inzwischen leider für die meisten zur Gewohnheit geworden. Der Glubb is a Depp und es ist auch keine Besserung in Sicht. Wir sehen uns in Saison 17/18.

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