Die alten Herren lassen‘s krachen

von Kiff

Die Saison ist nun fast zu Ende und für unser vorletztes Heimspiel war einiges in Planung. Eine ganze Reihe illustrer Gäste war zu Besuch in der schönsten Stadt der Welt. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters haben sie keine Kosten und Mühen gescheut, um uns am Freitag mit ihrer Anwesenheit zu beehren.
Gemeint sind natürlich Angus Young und seine Jungs. Mit AC/DC sollte unser Wochenende nämlich beginnen. Zufälligerweise haben uns auch unsere Freunde aus Braunschweig besucht und so trafen wir uns Freitagabend am Valznerweiher. Nach einem Abendessen in der Stuhlfauth-Stubn begaben wir uns zum Zeppelinfeld. Pünktlich zum Beginn der Show haben wir uns nahe einer Quelle positioniert und es konnte losgehen. Die großen Hits wurden gespielt, wir waren begeistert und in der Euphorie des Moments wurden sogar einige Intimitäten ausgetauscht.
Leicht dezimiert ging es dann weiter in die Stadt. So rastlose Geister wie uns kann man jedoch nicht lange begeistern, vor allem wenn es dann keinen Himbeerschnaps gibt. Nach kurzen Aufenthalten in diversen Bars war der Abend jedoch zu Ende. Auf dem Heimweg jedoch zog es jeden noch einmal unvorhergesehen zum Boxenstop. Wir haben dadurch zumindest die vermutlich beste Shisha Nürnbergs kosten dürfen, ehe wir bei unserem Gastgeber Andy zur Ruhe fanden.
Am nächsten Tag war ein großes Frühstück/Mittagessen in der Casa de Andy angesagt. Bei Avocados und Lachs konnten wir ausserdem über die Zukunft des deutschen Fußballs fachsimpeln und die nächsten großen Talente für den Glubb scouten.
Am Abend ging es back to the roots. In der Heimat der Gründungsmitglieder wurde gegrillt und eine erlesene Auswahl fränkischer Bratwürste professionell verköstigt. Trotz eines Metzgerkomplotts, infolgedessen eine eindeutige Zuordnung nicht mehr möglich war, gewann die Meerrettich Bratwurst. Mir persönlich hat auch die Apfel-Zwiebel Bratwurst sehr gut geschmeckt, allerdings schieden sich da die Geister. Das Grillgelage mündete in einen klassischen Abend in der weinlich’schen Bar. Bei Kicker, Billard und wie immer durchgehend erstklassiger und alle zufriedenstellender Musik wurde aus dem Abend Morgen. Ich wäre beinahe noch ausgesperrt worden, konnte aber zum Kehraus wieder einsteigen.
Gerne würde ich über den nächsten Spieltag, wegen dem wir ja überhaupt alle zusammengekommen sind, berichten. Allerdings habe ich mich am Samstag wohl etwas übernommen und es am Sonntag nicht ins Frankenstadion geschafft.

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