Auf ein Bier nach Halstenbek

von Andreas König

Nachdem es mit dem Regionalliga Nordspiel zwischen VfV 06 Hildesheim gegen Hannover II aufgrund trauriger Umstände am Sonntag nicht geklappt hatte, ging es nun nach Hamburg. Das ursprüngliche Ziel sollte die Nachholpartie von Altona 93 gegen den TSV Buchholz 08 sein, diese wurde jedoch erneut verlegt, da Altona noch im Landespokal aktiv war und daher blieb nur noch die Partie zwischen SV Halstenbek-Rellingen und USC Paloma oder der 11. gegen den 17. der Hamburger Oberliga. Halstenbek hatte dabei vor dem Spiel 41 und Paloma 14 Punkte, womit sie damit sogar noch 13 Punkte vor dem dahinter platzierten Tabellenletzten und Aufsteiger SV Lurup waren.

Also ging es am frühen Abend mit der S-Bahn raus nach Halstenbek und von dort zu Fuß von der S-Bahnhaltestelle zur Sportanlage im Wohngebiet. Nachdem Erwerb der Eintrittskarte und des Stadionmagazins mit Aufstellungsübersicht ging es erstmal in Richtung Vereinsheim, um dabei u.a. auch das Aufwärmen der Mannschaften zu beobachten und sich mit einem Bier in die Sonne zu setzen.
Am Bratwurststand bekam dann noch ein Spieler von einem Kumpel, der nicht im Kader war, einen Schluck Bier, was aber der Trainer gleich noch mitbekommen hat und konterte, dass das am Ende für die gesamte Mannschaft einen Kasten Bier kostet. Mit Bier und Bratwurst wurde der Anpfiff in der Sonne sitzend erwartet. Leider zog sich im Laufe des Spieles auch aufgrund der Uhrzeit die Sonne immer weiter zurück, so dass es doch recht frisch wurde.

Das Holsten lief recht gut, genauso wie auch das Spiel der Heimmannschaft sehr gut lief. Diese zeigten ein paar schöne Spielzüge und kontrollierten das Spiel zu jeder Zeit. Der Torwart von Paloma war eindeutig Schüler unserer langjährigen Nummer 1, da auch er nahezu alle Bälle immer rausgefaustete. Kurz vor Ende erzielte Paloma den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 6:1, was der Stadionsprecher auch entsprechend würdigte. Am Ende ging die Begegnung mit 7:1 an den SV Halstenbek-Rellingen.

Was lässt sich abschließend dazu sagen? Das Bier lief und hatte genau die richtige Trinktemperatur, wohingegen mich die Wurst jetzt nicht final vom Hocker gerissen hat. Der Fußball war recht ansehnlich und es gab - wie auf den Fotos zu sehen - auch eine kleine Tribüne und es waren v.a. ältere Zuschauer vor Ort.

Als Ausweichground hat es schon getaugt, so in einem Wohngebiet neben der Autobahn mal ein Spiel zu schauen.



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